Evangelische Kirchengemeinde

Rosenthal-Wilhelmsruh

 

 

JAHRESLOSUNG 2015

"Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. " (Röm 15,7)

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"Das Paradies ist überall" (Martin Luther)

„Die Grüne Woche zieht in die Lutherkirche Wilhelmsruh"

Anlässlich der Grünen Woche gestalteten Mitglieder des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde e.V. eine Lutherrose aus rund 30.000 Bohnen, Linsen und Erbsen.
Das Kunstwerk hat ca. 2m Durchmesser und wird, als dauerhafte Spende an den Bürgerverein Dorf Rosenthal e.V., zur Ausstellung in der Lutherkirche Wilhelmsruh, übergeben. 

Die „Lutherrose“ hat Martin Luther ursprünglich selbst entworfen und ab 1530 als Siegel für seinen Briefverkehr verwendet. Laut einem Brief von ihm sei diese ein Merkzeichen seiner Theologie.

Offiziell wurde die Lutherrose am 23. April, während des Gottesdienstes eingeweiht und
ist im Rahmen der offenen Kirche bis einschließlich 2. Oktober ausgestellt.

Sonntag, 6. August, 18 Uhr, Rosenthaler Kirchensommer

Vocalensemble „FERROVIA“ (Lettland)
Chormusik aus Lettland – Volkslieder und Musik lettischen Komponisten

Leitung Ferijs Millers

„Singend wurde ich geboren, singend wuchs ich auf, und singend lebe ich mein Leben“ – so heißt es in einem der populärsten lettischen Volkslieder. Die Letten sind ein Sängervolk und Lettland ist „Das Land, das singt“. Dieser Slogan wurde vor rund 10 Jahren ausgerufen. Ein Slogan, der weit mehr ist als eine kurzlebige Werbebotschaft. Das Singen gehört zum lettischen Alltag, Volkes Stimme ist die Singstimme. Eine Umfrage zur Sing-Gewohnheit, erhoben von der Zeitung „Ir“ im Sommer 2013, ergab: 22 Prozent aller Letten singen „überall“ und nur 13 Prozent „nirgends“.

Bemerkenswert an der identitätsstiftenden Musikkultur des Landes scheint die weitreichende Bedeutung ihrer Volkslieder, deren Formgestaltung sowohl in musikalischer als auch textueller Hinsicht immer wieder eine spielerische Melancholie durchschimmern lässt. Dabei schält sich der eigentliche ästhetische Standpunkt der Volksliedkonzeption heraus: eine tolerante Weisheit, ein spürbares Ahnen oder fast schon ein instinktives Wissen um esoterische Urzusammenhänge. Somit erscheint als deutliches Merkmal hierfür eine Abwesenheit jeglicher Extreme hemmungsloser Gefühlswelten. Kaum ein lettisches Volkslied spricht direkte Hass-Gedanken aus, operiert dagegen aber stets mit vielschichtiger Ironie. Die Freude zeigt sich nie im orgiastischen Überschwang. Sie verbleibt stets in den Grenzen des Spielerischen, im Rahmen geistig gelenkter Heiterkeit. Das viel besungene Leid trägt eine persönlich distanzierte Haltung, der niemals das Vertrauen in die erahnten religiösen Zusammenhänge verloren zu gehen scheint. Mag man im kultisch begründeten Wissen um die eigene religiös-philosophische Vorstellung der außerhalb des Lebensraumes existierenden Seelenunsterblichkeit den Grund sehen, so trifft man die kulturelle Haltung des Landes vielleicht am besten. Sie begünstigt, stilistisch gesehen, oft eine gewisse gesunde, die Intimität ausschaltende Abstraktion, die in einem unaufdringlichen hymnischen Zug der Gesamtanlage ihren Ausdruck zu finden pflegt.

Dorfkirche Rosenthal
Eintritt: 5,-- €

Sonntag, 27. August, 18 Uhr, Schöpfungsgottesdienst

 „Eine Handvoll Erde“ – Ein Schöpfungsgottesdienst

Bei schönem Wetter findet dieser auf dem Platz vor der Kirche statt.

In einem Lied heißt es: „Eine Handvoll Erde, schau sie dir an, Gott sprach einst es werde, denke daran…“

So werden wir in dem Gottesdienst auf Gottes Handeln in der Schöpfung schauen und unsere Verantwortung bedenken. In den Gebeten werden wir um die Kraft Gottes bitten, mit der Musik werden wir gemeinsam Gott loben und durch den Segen werden wir uns für unseren Alltag stärken lassen.

Gestaltet wird dieser Gottesdienst durch den Gemeindepädagogen Hans-Georg Baaske aus Caputh (Leiter des Umweltbüros der Landeskirche). Er wird auch die Predigt halten.

 

 

Sonntag, 10. September, 10 Uhr, Schulanfangsgottesdienst

A U F R U F zur Unterstützung der Aktion "Laib & Seele"

© manfred sommerfeld

Seit 11 Jahren werden im Jugend- Kultur- und Nachbarschaftszentrum in der Tollerstr. 31 durch ehrenamtliche Helfer Lebensmittel an Bedürftige aus Wilhelmsruh, Rosenthal, Niederschönhausen und angrenzenden Gebieten ausgegeben. Diese Lebensmittel werden jeden Donnerstag von ehrenamtlichen Helfern aus zahlreichen Supermärkten des Bezirks Berlin-Pankow und von der Zentralen Sammelstelle der Berliner Tafel in der Beusselstraße abgeholt, sofort sortiert und ab 12 Uhr in der Tollerstraße an die Bedürftigen mit entsprechenden Nachweisen verteilt.

Um wöchentlich bis zu 100 Berechtige mit Lebensmitteln versorgen zu können, werden etwa 30 ehrenamtliche Helfer als Fahrer, Beifahrer, Sortierer und Ausgebende benötigt. Leider hat unsere Ausgabestelle in den vergangenen Wochen durch Krankheit, Alter und auch durch Wiederaufnahme eines regulären Arbeitsverhältnisses wichtige Mitarbeiter verloren, so dass die Weiterführung der Ausgabe von Lebensmitteln in Wilhelmsruh an Bedürftige nun ernsthaft gefährdet ist.

Deshalb suchen wir ab sofort dringend:

  • Kraftfahrer mit Führerschein C1 - Kfz bis 7,5t
  • Beifahrer von 7 bis 13 Uhr
  • Helfer bei der Ausgabe von 10 bis etwa 14 Uhr

Freiwillige können sich beim ehrenamtlichen Leiter der Ausgabestelle von „Laib und Seele“, Herrn Olaf Wagner (Tel. 0176-496 97 582) oder donnerstags in der Ausgabestelle melden.

für den Gemeindekirchenrat
gez. Richard Graf zu Eulenburg, Vorsitzender